Das war die andere Buchmesse Vol. 8

Nach vielen Chatterminen, haben wir (Torsten Low, Nicole Engbers und Margit Kröll) die bereits 8. Buchmesse auf die Beine gestellt. Da uns die Location vom letzten Jahr so gut gefallen hat, haben wir auch dieses Jahr den Festsaal des Bezirksamts Döbling gebucht.

Dieses Mal luden wir zwei Verlage ein, die ihre Bücher ausstellen durften und jeweils eine Stunde Lesezeit bekommen haben.

AndreBuchVerlag

ohneohren Verlag

Natürlich immer mit dabei: Torsten Low Verlag

Aylin Pritz hat ihre Bilder ausgestellt.

 

Das Programm:

 

Barbara vom AndreBuchVerlag begann mit der Eröffungslesung stellte hier die Kinderbücher aus dem Verlag vor.

 

 

 

Für gute Unterhaltung und sehr viel Publikum sorgte das Theater DIE RUMPELKISTE mit dem Stück „Frau Holle oder Maries arktische Reise“

 

 

Mit der Zaubershow beendete Margit Kröll das Kinderprogramm und  konnte dabei Kinder und Eltern zum Staunen bringen.

 

 

Andreas vom AndreBuchVerlag stellte seine Bücher für Erwachsene aus dem Verlag vor.

 

 

Danach präsentierte sechs Autoren aus dem ohneohren Verlag ihre Kurzgeschichten und Bücher.

 

 

Aus den letzten beiden Programmpunkt wurde einer gemacht.  David Sporrer begleitete die Lesung aus dem Verlag Torsten Low am Klavier.

 

 

Wir, das Team von „Das andere Buch“, wollen uns über die vielen Zuhörer bedanken, die dieses Jahr zu unserem Programm gekommen sind .
Auch über unseren treuen Fans, die uns seit der ersten Buchmesse besuchen, freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue.

Passend zur Jahreszeit: Kindergeschichten rund um Weihnachten

hieronymus Eine gute Nachricht für alle Weihnachtsfans. Zwei von Nicoles Kindergeschichten rund um Weihnachten werden jetzt im AndreBuchVerlag neu aufgelegt.

Hieronymus ist enttäuscht und wird immer trauriger, denn seine handgezogenen Kerzen werden zusehends seltener gekauft, seitdem es elektronische Lichterketten und Geruchskerzen aus Metall gibt. Dann aber kommt Willi vorbei, dem angesichts der zahlreichen Kerzen ein Licht aufgeht …

Hieronymus’ Kerzenstube · 32 Seiten · € 4,90 (Deutschland) ·
ISBN 978-3-942468-39-5

 

weihnachtsgesetzWie man das Weihnachtsfest begehen sollte, sei durch das Weihnachtsgesetz festgelegt, erfährt Mia erstaunt. Und daraufhin macht sie sich auf die Suche, denn irgendwo muss es ja aufgezeichnet sein, jenes geheimnisvolle Gesetz. Eine unverhoffte Begegnung bringt sie bald auf eine heiße Spur.

Das Weihnachtsgesetz · 32 Seiten ·
€ 4,90 (Deutschland) ·
ISBN 978-3-942468-38-8

Beide Titel sind erschienen im AndreBuchVerlag.

Der nächste Beitrag zum Thema »Anders« stammt aus der Feder von »Nicole Engbers«

Im Gegensatz zu den Geschichten von Tabea Petersen und Margit Kröll, die beide eine Kurzgeschichte geschrieben haben, gibt es von »Nicole Engbers« Lyrik zu lesen.

Der Riese und der Zwerg

Es spricht der große Riese
Zum klitzekleinen Zwerg:
„Ich kann, was du nicht kannst
Und spuck bis übern Berg!“

Der Zwerg seufzt: „Ich gestehe –
Du hast mir was voraus.
Ich bin halt nur ein Winzling,
Nicht größer als ’ne Maus.“

 „Hör zu“, meint nun der Riese,
„Dann staunst du sicher sehr.
Ich brauch nur einen Schritt
Und schon bin ich am Meer!“

Der Zwerg seufzt: „Ich gestehe –
Du hast mir was voraus.
Ich bin halt nur ein Winzling,
Nicht größer als ’ne Maus.“

„Glaub nur nicht“, prahlt der Riese,
„Dass das schon alles war.
Wenn ich mich etwas strecke,
Seh ich Amerika!“

Der Zwerg fühlt sich so winzig
Um nicht zu sagen klein.
„Ach, könnte ich nur einmal,
Nur einmal anders sein.“ 

Er hätte gern zwei Beine,
So lang wie’s eben geht,
Am besten links und rechts eins,
Damit er sicher steht.

Er zieht an seiner Mütze,
Er zerrt mit voller Kraft,
Damit er es vom Boden
Ein Stückchen aufwärts schafft.

Es kommt, wie’s kommen musste:
Vom Schweiß glänzt das Gesicht,
Doch groß, so wie ein Riese,
I
st er noch lange nicht.

Stattdessen hält der Zwerg nun
Die Mütze in der Hand.
Der Riese meint, dass er ihn
Doch vorher größer fand.

Der Zwerg seufzt: „Ich gestehe –
Du hast mir was voraus.
Ich bin halt nur ein Winzling,
Nicht größer als ’ne Maus.“

Der Zwerg fühlt sich so winzig
Und kleiner noch als klein.
Da fällt mit einem Male
Dem klugen Kerl was ein:

„Sag, gabst du einem Käfer
Schon jemals deine Hand?
Und bist du um die Wette
Durch hohen Klee gerannt?

Bist du an grünen Gräsern
Mit Schwung hinabgerutscht?
Und hast du früh am Morgen
Den frischen Tau gelutscht?“

Der Riese seufzt: „Ich glaube
Du hast mir was voraus.
Ich bin ein Riesenriese,
Doch kleiner als `ne Maus.“