Lesen gegen Vorurteile – Buchpräsentation „Komm schnell, Achmet“ in der Albertus Magnus Schule Wien

IMG_3483Am 24. Juni 2016 war es endlich soweit: Mehr als 30 Grad sommerlicher Hitze konnten Eltern, LehrInnen und SchülerInnen nicht davon abhalten, in die Kapelle der Albertus Magnus Schule zu kommen. Es gab ja auch einen guten Grund – die Präsentation des Spenden-E-Books „Komm schnell, Achmet“. Deutschprofessorin Regina Baumann, die das Projekt mit ihren Schulklassen umgesetzt hat, organsierte einen Vorleseabend mit vielen berührenden Geschichten, musikalischer Umrahmung und einem herrlichen Buffet.
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Schuldirektor Christian Köhler zeigte sich in seiner Ansprache sehr erfreut über das Schreibprojekt zum Thema „Flucht“, da die Schule selbst intensiv junge Flüchtlinge betreut. Frau Baumann berichtete, dass das Projekt in ihren Klassen sehr gut angenommen worden war. So zeigten sich selbst jene SchülerInnen motiviert, denen das 4Sarah Rahbari2Verfassen von Aufsätzen sonst nicht so leicht von der Hand geht. Für „das andere Buch“ war Nicole Engbers vor Ort und bedankte sich für das Engagement der SchülerInnen, so wie bei all den Freiwilligen, die ihren Teil zum Gelingen des E-Books beigetragen haben. Sie zeigte sich außerdem sehr begeistert von der Feinfühligkeit der jungen AutorInnen, mit der diese ihre Geschichten verfasst hatten. Therese Zalud von „Train of Hope“ erzählte schließlich von der Arbeit des Vereins, der flüchtenden Menschen ganz unkompliziert und unbürokratisch Hilfe bietet (www.trainofhope.at).
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Im Mittelpunkt des Abends standen aber die SchülerInnen und ihre Geschichten. Die AutorInnen hatten extra für die Präsentation das Vorlesen geübt, so dass ihre Botschaften wunderbar zur Geltung kamen. Auch die Leckereien am Buffet stammten von den SchülerInnen. Die Einnahmen daraus kamen dem schuleigenen Flüchtlingsprojekt zugute.
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Wir sind schon jetzt, wenige Wochen nach der Veröffentlichung von „Komm schnell, Achmet“, restlos begeistert von diesem Projekt. Es hat sich jede Sekunde ausgezahlt, die wir an Arbeit, Diskussion und Kopfzerbrechen hineingesteckt haben! Das E-Book hat bei jungen Menschen die Lust am Schreiben geweckt, es trägt eine wichtige Botschaft in die Welt hinaus, es bringt Spenden für einen Verein, der enorm wichtige Hilfe leistet und hat uns, das Team von „das andere Buch“, noch mehr zusammengeschweißt.
Es könnte also sehr gut sein, dass das Schreibprojekt nicht das letzte dieser Art war…

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