Nominiert für den deutschen Phantastik Preis 2016

phantasikpreis2016Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder eines der Bücher aus dem Verlag unseres Gründungsmitglieds Torsten Low für den Deutschen Phantastikpreis 2016 nominiert ist.
Oliver Plaschkas Kurzgeschichtenband »Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt« hat es sowohl in der Kategorie »Beste Anthologie« als auch in der Kategorie »Beste Kurzgeschichte« (für die Kurzgeschichte »Das öde Land«) unter die besten fünf geschafft.

Der rührige Kleinverleger wurde bereits das achte Jahr in Folge in der Kategorie »Beste Anthologie« nominiert und gewann diesen Preis 2011 mit den »Geschichten unter den Weltenbaum«. Auch in der Kategorie »Beste Kurzgeschichte« hatte Torsten schon zweimal Erfolg: 2011 gewann die Geschichte »Das Herz des Jägers«, 2015 die Geschichte »Der letzte Gast« (beide von den AutorInnen Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser).

Wir gratulieren zur Nominierung und drücken die Daumen.
Abgestimmt werden kann über die Webseite http://deutscher-phantastik-preis.de/

Antolin – mit Lesen punkten

„Sind deine Bücher schon bei Anolin?“ Das wurde Margit Kröll schon öfters gefragt. Aus diesem Grund hat sie sich die Homepage angeschaut:

Was ist Antolin?
Optimale Leseförderung in der Grundschule und in der Sekundarstufe
Antolin …

  • ist ein innovatives Online-Portal zur Leseförderung von Klasse 1 bis 10.
  • bietet Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern, die die Schüler/-innen online beantworten können.
  • fördert die Schüler/-innen auf ihrem Weg zum eigenständigen Lesen und in der Entwicklung der eigenen Leseidentität.
  • eignet sich zur sinnvollen Differenzierung.
  • verbindet das Lernen in der Schule mit dem Lesen am Nachmittag.
  • bietet Lehrkräften aussagekräftige Informationen zum Textverständnis und zur Leseleistung ihrer Schüler/-innen.

Quelle: Antolin

 

Mit Antolin können Schulkinder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Punkte sammeln.
Margit hat nun auch ihre Bücher eingetragen, denn so ist der Anreiz größer, die Bücher zu lesen.

Seit heute können bei allen vier Büchern von Margit Fragen beantwortet werden.

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Der Verlag Torsten Low im Gespräch

IMG_3808Wie komme ich zu einem Verlag? Helfen mir Anthologieausschreibungen auf dem Weg zum professionellen Schreiben? Großverlag, Kleinverlag, Selfpublishing – welches ist der richtige Weg? Was muss ich für eine Veröffentlichung bezahlen?
Kann ich bei einer Verlagsveröffentlichung über Cover, Klappentext und Titel mitentscheiden? Warum bekomme ich nur Absagen und was ist der Unterschied zwischen einer Standardabsage und einer individualisierten Absage? Sollte ich Agenturen oder doch direkt Verlage anschreiben?
Diese und andere Fragen quälen viele unveröffentlichte Autoren.

Am 21.11.2015 könnt ihr eine gute Stunde lang in der Stadtbücherei Dreieich den Autor und Verleger Torsten Low alles fragen, was ihr schon immer über das Schreiben, das Verlegen und auch über Torstens Verlag selbst wissen wolltet.

Der Workshop findet um 11 Uhr im Rahmen des Dreieich-Cons im Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen, Fichtestr. 50, 63303 Dreieich statt.
Der Workshop ist Teil des Dreieich-Cons. Der Eintritt für die Convention beträgt am Samstag 10 Euro.

Zur Webseite des Veranstalters

Unsere Mitglieder sind Preis(e) wert

 Wir wussten es schon immer – unsere Mitglieder sind Preise wert.
Der Verlag unseres Gründungsmitgliedes Torsten Low wurde erneut – zum 7. Mal in Folge – für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert.
Und am 18.10.2015 war es dann soweit. Die Preisträger 2015 wurden im Bürgerhaus Dreieich auf dem Buchmesse-Con, dem wichtigsten Buchevent für phantastische Literatur, verkündet.

dunkleStundenDer Platz 1 in der Kategorie »Beste Kurzgeschichte« geht an das Autorenpaar Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser für ihre Geschichte »Der letzte Gast«, die in der Anthologie »Dunkle Stunden« aus dem Verlag Torsten Low erschienen ist. Die Geschichte um einen unheimlichen Herbergsgast, um Schuld und um Sühne konnte die meisten Stimmen auf sich vereinen.
Kleines Detail am Rande: Vor genau 4 Jahren stand das Paar schon mal auf der Bühne, damals für die Geschichte »Das Herz des Jägers« aus der Anthologie »Geschichten unter dem Weltenbaum« (ebenfalls aus Torstens Verlag).

DampfmaschinenAuch der 4. Platz für die »Beste Kurzgeschichte« geht an ein Paar aus dem Verlag Torsten Low: Philipp Bobrowski & Claudia Toman haben mit »Sea« eine begeisternde Steampunkgeschichte für die Anthologie »Dampfmaschinen und rauchende Colts« abgeliefert.

Und auch beide Anthologien waren nominiert. So kamen die »Dampfmaschinen und rauchende Colts« auf den 5., die »Dunklen Stunden« auf den 4. Platz.
Das Team von Das andere Buch gratuliert allen Gewinnern und ganz besonders natürlich Torsten und seinen Autoren.

http://www.deutscher-phantastik-preis.de/

Das Rumpelstilzchen – wie es wirklich war…

Doppelte Premiere für unsere Freunde vom Kindertheater „Die Rumpelkiste e.V.“

Viele kennen das Kindertheater „Die Rumpelkiste e.V.“ ja bereits von den Auftritten bei den „anderen Buchmessen“ in Wien und Tirol. Letzten Sonntag feierte das Ensemble gleich zwei Premieren: So wurde nicht nur das Stück „Das Rumpelstilzchen – wie es wirklich war…“ von Michael Blihall uraufgeführt, sondern auch zum ersten Mal abseits der Buchmesse eine Vorstellung gewagt.

Über das Stück:

Das Rumpelstilzchen ist schrecklich verliebt in die Müllerstochter! Kein Wunder, dass er für sie sogar Stroh zu Gold spinnt, auch wenn seine Mutter davon so gar nicht begeistert ist. Und die Müllerstochter? Die nutzt das kleine, gutmütige Männchen nur aus. Doch auch einem Rumpelstilzchen platzt irgendwann der Kragen…

Womit das Ensemble selbst nicht gerechnet hätte: Der Festsaal des Bezirksamtes Wien-Döbling war bereits Tage vor der Aufführung restlos ausverkauft. Wir von „das andere Buch“ freuen uns sehr mit den Schauspielern, durften wir doch die Entstehung des Kindertheaters von den ersten Schritte auf der Bühne bis zur erfolgreichen Rumpelstilzchen-Premiere hautnah mitverfolgen.

Wer die Vorstellung verpasst hat, hat im Dezember eine zweite Chance, Rumpelstilzchens Abenteuer zu sehen: Am 13. Dezember 2015 wird das Stück erneut im Bezirksamt Döbling, Gatterburggasse 14, 1190 Wien aufgeführt.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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Das Kindertheater passt mit seinem besonderen und somit „anderen“ Konzept sehr gut zum „anderen Buch“. So stellt „Die Rumpelkiste“ mit einfachsten Mitteln Theaterstücke auf die Beine, die ohne große Mühe an fast jedem Ort aufgeführt werden können. Nach und nach soll ein Repertoire mit eigenen und fremden Stücken, bekannten Märchen sowie unbekannten Geschichten aufgebaut werden.

Übrigens: Man kann das Ensemble auch für Veranstaltungen buchen. Ob ein fertig inszeniertes Stück aus dem bestehenden Repertoire, oder etwas Maßgeschneidertes für das jeweilige Event – die Schauspieler sind zu jeder Schandtat bereit.

Mehr Infos über die Rumpelkiste gibt es auf:
Fackebook

Kartenreservierung:
Hier klicken

Ein eBook zugunsten von Flüchtlingen

Mit Worten gegen den Wahnsinn: Ein eBook für Flüchtlinge.
Worte können zum Lachen bringen, inspirieren, oder in fremde Universen führen. Sie können zum Nachdenken anregen, Kraft verströmen und wach rütteln. Die Aktion „eBook für Flüchtlinge“ will das alles nutzen, um Botschaften in die Welt zu tragen und gleichzeitig Spenden zu sammeln. Wir unterstützen diese Aktion sehr gerne, denn der gesamte Erlös wird gespendet! Wenn auch ihr mit euren Texten Flüchtlinge unterstützen wollt, folgt einfach diesem Link:

Die Rumpelkiste rumpelt weiter

Gerade hat „Die Rumpelkiste“ noch bei der anderen Buchmesse in Tirol die „Familie Raunzeschimpf“ gespielt und schon geht es mit der  nächsten Geschichte weiter.

rumpelstilzchenJetzt wird fleißig für  „Das Rumpelstilzchen – wie es wirklich war“ geprobt.

Die Premiere findet am Sonntag, dem 27. September 2015 um 15:00 Uhr im Festsaal Bezirksamt Döbling (Gatterburggasse 14, 1090 Wien) statt.

Kartenpreis: € 5,- (freie Sitzwahl)

Reservierungen unter:
dierumpelkiste@gmx.at

Hier geht es zur Facebookveranstaltung:
Das Rumpelstilzchen – wie es wirklich war

 

Fotochallenge: Die Denker

Torsten Low hat die Mitglieder von »Das andere Buch« zu einer Fotochallenge herausgefordert.

Es geht um das Thema »Denker«.

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Torsten Low stellte sein Bild unter das Motto »Sein oder Nichtsein«.

 

 

DSCI6855Ricardo Friedrich konterte – allerdings sieht es eher aus nach »Mein oder nicht mein«.

 

 

 

IMG_1518Und auch Margit Kröll wollte nicht zurückstehen. Bei ihr war der Gedanke dahinter wohl »Klein oder nicht klein (geschrieben)«.

 

 

 

 

Wir dürfen gespannt sein, was die anderen Mitglieder von »Das andere Buch« dagegen ins Feld führen werden.

Jutta Ehmke: Gemeinsam das Handwerkszeug erlernen

Es gibt so manchen, der etwas Besonderes macht. Etwas, was nicht jeder macht. Diese »anderen« Dinge abseits der »anderen« Bücher sammeln wir in der Kategorie Das »andere« Andere. Auch – oder gerade weil – es nicht direkt etwas mit den Büchern von »Das andere Buch« zu tun haben.

Die etwas »andere« Schreibgruppe

Was macht eine gute Schreibgruppe aus? Infoaustausch und sich gegenseitig auf die Schultern klopfen? Mitnichten!

Schreiben heißt mit hundert Kugeln jonglieren. Plot und Hook, Perspektive und Metapher – und Vorsicht, gerade ist ein Infoknödel zu Boden gefallen! Stolz deutet der Anfänger auf jene Kugeln, die er schon gekonnt in der Luft halten kann und merkt nicht, dass er knietief in den anderen watet, welche ihm unbemerkt zu Boden gefallen sind. Fatalerweise ist die Mehrzahl der Kugeln für Anfänger nämlich unsichtbar. Fortgeschrittene Autoren beobachten das Treiben schweigend, entmutigen wollen sie den Nachwuchs nicht, und sich selbst halten sie keinesfalls für allwissend. Was aber, wenn sich der arme Anfänger im Kreis dreht, unfähig, den Finger auf die Wunde legen? Oder schlimmer, wenn er keinen angeborenen Fehlerdetektor besitzt und Absage um Absage kassiert, wo ein einmaliger Hinweis „Handwerkszeug erlernen!“ vielleicht genügt hätte, um ihm die Augen zu öffnen?

„Hierzulande fehlt die Mittelklasse“, beklagt Hans-Peter Roentgen in seinem Buch „Schreiben ist nichts für Feiglinge“ und meint damit, dass nur Bestsellerautoren auf der einen und blutige Anfänger auf der anderen Seite wahrgenommen werden. Zehntausend (!) Übungsstunden seien nötig, um vom Anfänger vom Profi zu reifen, ganz gleich, ob man Musiker, Spitzensportler oder eben Schriftsteller werden will. Grob geschätzt sind das fünfzehn Jahre à zwei Stunden Training am Tag (Sonn- und Feiertage inklusive). Einen Trainer zu haben erleichtert die Sache ungemein, denn dieser kann die unsichtbaren Kugeln markieren und sichtbar machen. Doch wo Musiker und Sportler problemlos ihre Lehrer finden, da hat der Schreibnachwuchs ein Problem.

Thrillerautor und Blogger Marcus Johanus hält sogar gute Englischkenntnisse für eine der unterschätzten Eigenschaften, die jeder angehende (deutsche!) Autor mitbringen sollte. Die besten Infos kommen nun einmal aus dem englischsprachigen Raum. In Amerika werden Kenntnisse im narrativen Schreiben schon im Schulunterricht vermittelt, jedes Kind kennt den Unterschied zwischen einem Aufsatz und einer Geschichte oder weiß, dass selbst ein Hemingway die hohe Kunst des Schreibens erlernen musste.

Hierzulande sind Schreibkurse meist teuer oder finden mangels Mindestteilnehmerzahl gar nicht erst statt. Sicher, Wissen kann man sich anlesen und sollte es auch, doch Lehrbücher und Online-Foren sind nicht jedermanns Sache, und das persönliche Miteinander ersetzen sie nicht.

In meiner Ecke der Welt kennt man Schreibgruppen meist nur vom Hörensagen. Also selbst eine gründen? Gut, einverstanden. Aber worauf achten? Was unterscheidet eine gute von einer schlechten Schreibgruppe? Glücklicherweise lässt sich diese Frage leicht beantworten: Gute Gruppen bieten konstruktive Kritik. Ohne Kritik kein Fortschritt, ohne Kritik bleiben die unsichtbaren Kugeln unsichtbar. Ein Klima, in dem ein offenes Wort möglich ist, ist unerlässlich -und auch, dass Anfänger wie Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen. Wir bieten Textanalyse und Grundlagenunterricht, teilen Ideen und Infos und übersetzen sogar Lehrstoff aus dem Englischen. Neben Austausch, Unterricht und Hausaufgabe ist auch eine Spieleinheit fester Bestandteil unserer Treffen geworden. Einfach, weil es Spaß macht, sich hin und wieder in einem Schreib-Quiz zu messen oder neu erschaffene Charaktere im Rollenspiel zu erproben. Da der Unterricht fortlaufend stattfindet, ist ein Neueinstieg jederzeit möglich. Wir handeln frei nach dem Motto: „Jeder, der etwas von uns lernen will, ist unser Schüler, jeder von dem wir etwas lernen können, ist unser Lehrer.“ Garantien gibt es keine, weder auf Vollständigkeit noch auf Perfektion. Dafür ist die Teilnahme kostenlos.

Projekte sind selten, doch hin und wieder packt es uns. So findet am 15. August ein Dichterwettstreit der besonderen Art statt. Das Publikum bewertet die Vortragenden anonym per Fragebogen und bietet ihnen so die Möglichkeit, eigene Stärken und Schwächen besser einschätzen zu lernen.

Sind wir eine „andere“ Schreibgruppe? Vielleicht. Mangels Vergleich kann ich diese Frage nicht beantworten, aber wir sind auf einem guten Weg.

 

Ihr findet den Dichterwettstreit interessant? Oder wollt bei uns reinschnuppern? Aber gern, bitte meldet euch: ingwermond@gmail.com.

 

Schreibwütige Grüße, Jutta Ehmke